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von Dr. Nils Schramm

Ausgabe Oktober 2025

Unbürokratisches Homeoffice im Ausland? Die neuen fachlichen Weisungen der Bundesagentur für Arbeit machen‘s möglich

von Dr. Nils Schramm

Die Vorstellung ist geradezu paradiesisch: Das Notebook ist aufgeklappt, während man entspannt auf dem Liegestuhl mit Blick auf das glitzernde Meer und den blauen Himmel an dem Videomeeting mit den Arbeitskollegen teilnimmt, die sich zur selben Zeit mehrere tausend Kilometer entfernt im verregneten Deutschland befinden.


von Thorsten Sierk

Ausgabe Juli 2025

(Oftmals) kein wirksamer Verzicht auf Urlaub im Prozessvergleich

von Thorsten Sierk

Kündigungsschutzprozesse enden vor Gericht bekanntermaßen häufig durch Prozessvergleich. Hierbei stellt sich regelmäßig die Frage, wie mit offenen oder noch entstehenden Urlaubsansprüchen umzugehen ist. Vor Ende des Arbeitsver­hältnisses bieten in vielen Fällen die „normale“ Urlaubsgewährung oder auch eine unwiderrufliche Freistellung unter Urlaubsanrechnung eine Lösung. Doch was ist, wenn dies von den Parteien nicht gewollt oder gar nicht möglich ist?


von Hannah Lüttge

Ausgabe Juli 2025

Pauschale Überstundenabgeltung – Was Arbeitgeber bedenken sollten

von Hannah Lüttge

Pauschale Überstundenabgeltungs­klauseln sind in vielen Arbeitsverträgen Standard: „Mit dieser Vergütung sind sämtliche Überstunden abgegolten.“ Arbeitgeber wollen damit vermeiden, Überstunden zusätzlich vergüten zu müssen, und zugleich verhindern, dass Mitarbeiter ohne Rücksprache Überstunden aufbauen. Aus psychologischer Sicht kann dies sinnvoll sein, da Mitarbeiter ihre Arbeitszeit eher im Blick behalten, wenn sie damit rechnen müssen, für Überstunden nicht zusätzlich vergütet zu werden. In der Praxis wird die Klausel daher oft als pragmatisches Instrument zur Steuerung von Arbeitszeiten gesehen.


von Dr. Nina Tholuck

Ausgabe Juli 2025

Nachvertragliche Verschwiegenheitsklauseln – Je konkreter desto besser

von Dr. Nina Tholuck

Es ist einfach keine schöne Vorstellung: Ein wichtiger Mitarbeiter wechselt nach langjähriger Tätigkeit zum Konkurrenten und berichtet dort brühwarm, wie es beim bisherigen Arbeitgeber so zugeht – Geschäftsgeheimnisse inklusive. Um sich vor dieser Situation zu schützen, vereinbaren viele Unternehmen in Arbeits- und Aufhebungsverträgen umfassende Verschwiegenheitsklauseln, durch die der Mitarbeiter verpflichtet werden soll, auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses über „Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse” sowie am liebsten über alle „internen Angelegenheiten und Vorgänge“ Stillschweigen zu wahren. Wie das BAG jüngst entschieden hat, führen solche sog. ”Catch-All-Klauseln” aber nicht zum gewünschten Ergebnis (Urt. v. 17.10.2024 – 8 AZR 172/23).


von Catharina Scharrer

Ausgabe Juli 2025

(Änderungs-) Kündigung wegen Low Performance

von Catharina Scharrer

Mit Urteil vom 18. Februar 2025 (Az. 7 Sa 558/23) hat das LAG Köln ein wichtiges Signal für Arbeitgeber gesetzt: Erbringt ein Arbeitnehmer über längere Zeit deutlich unterdurchschnittliche Leistungen und zeigt trotz Abmahnungen keine Verbesserung, kann eine verhaltensbedingte (Änderungs-) Kündigung wirksam sein.